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Investoren-Festspiele in Omaha

 
Ihr Investors Woche - Newsletter vom 07.05.2008

Unsere Themen:

 

 

Investoren-Festspiele in Omaha

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Inszenierung war wieder mal phantastisch. Was sag' ich - natürlich war das Stück grandios, das gerade erst in dem legendären US-Provinznest Omaha zu Ende ging. Fast so schön wie letztes Jahr, besser als vor zehn Jahren - oder waren es zwölf? Egal, auf Omaha ist Verlass. Dabei ist der Hauptdarsteller seit Jahren derselbe, das Stück - dasselbe, und immer geht es um Geld. Die Fangemeinde stört das nicht, im Gegenteil.

Wie in Bayreuth. Meine Tante ist eine der Glücklichen, die jedes Jahr auf den Hügel pilgern und Wagner-Opern genießen. Spektakuläres Kleid, Dritte-Welt-Schmuck, und die ein Jahr gespeicherte Musik-Vorfreude: dem Musikgenuss steht - mit einem Glas Sekt in der Hand - nichts mehr im Wege.

In Omaha ist das ähnlich. Okay, das Orchester mit altdeutschem Klang gibt es nicht. Dafür ein Country-Banjo. Und einen schelmisch blickenden älteren Herren mit Hornbrille, der - in dem Kaff geboren - ganz nebenbei der reichste Mann der Welt ist. Der erfolgreichste Investor der Welt, Warren Buffett, lädt jedes Jahr - pünktlich - seine Verehrer und Aktionäre ein. Jeder darf seine Frage an ihn stellen und kriegt eine Antwort. Hof halten sieht anders aus.

Das gefällt. Der bekannte deutsche Unternehmer Norman Rentrop war - selbstverständlich - auch in der US-Provinz. Und hat - selbstverständlich - seine Frage gestellt, an den unumstrittenen Meister der Investment-Kunst. Und eine persönliche Antwort bekommen. Das ist Norman Rentrop nicht gewohnt: In Deutschland geben sich selbst "unterklassige Vereine" unnahbar. Das hat ein Warren Buffett nicht nötig.

Über Asien, China und die Investments dort hat Warren Buffett eher weniger gesprochen. Doch das Thema ist hochaktuell. Unser Produkt der Woche: "Asia Profits".

Eine gute Investors Woche wünscht Ihnen

Detlef Weise
Investors Woche
 
 

Märkte im Fokus

Märkte im Fokus

Die US-Notenbank möchte einen wirtschaftlichen Abschwung um jeden Preis verhindern und senkte den Zinssatz in der vergangenen Woche zum siebten Mal in Folge auf nun 2,0 Prozent. Die Märkte reagierten leicht enttäuscht, da sie einerseits eine Zinssenkung um 25 Basispunkte erwartet hatten und andererseits, insbesondere vor dem Hintergrund der Preisanstiege im Energie- und Nahrungsmittelbereich zusätzliche Inflationssorgen befürchteten.

Auch in Deutschland gibt es einige Anzeichen dafür, dass sich die Konjunktur etwas abschwächt. So ist im März 2008 in der deutschen Vorzeigebranche, dem Maschinenbau, der Auftragseingang um fünf Prozent im Vergleich zum Vormonat gesunken. Allerdings sollte dieser Rückgang nicht überbewertet werden, denn die Maschinenbaubranche bewegt sich weiterhin auf hohem Niveau.

Ähnlich sieht es auch bei den Daten des kürzlich veröffentlichten Ifo-Geschäftsklimas aus. Der Index sank überraschend auf 102,4 Punkte und lag damit unter den Erwartungen der Experten. Auch die Börsen reagierten sofort mit stärkeren Kursabschlägen, konnten sich allerdings im Verlaufe desselben Tages relativ schnell wieder davon erholen.

Doch eines zeigt uns der ifo-Index recht deutlich. Nämlich, dass sich die deutsche Wirtschaft den Auswirkungen der Finanzkrise nicht entziehen kann und vergleichen wir die Daten des ifo-Institutes auf globaler und europäischer Ebene mit den Ergebnissen Deutschlands, so erkennen wir für die deutschen Unternehmen ein wesentlich robusteres Wirtschaftsumfeld. Allerdings mit einer sich abschwächenden Tendenz.

Die Weltuntergangsstimmung, mit welcher wir an den Finanzmärkten in den letzten Monaten so oft konfrontiert wurden, ist damit erstmal wieder in die Ferne gerückt und die Märkte können sich immer weiter von ihren Tiefs erholen. Gerade bei einigen Werten aus der zweiten Reihe überrascht die gute Kursentwicklung nicht. So konnte zum Beispiel unsere Musterdepot- Neuaufnahme Sto von den guten Zahlen mit satten Kursaufschlägen profitieren.

Aber auch bei Unternehmen wie Hymer und Westag & Getalit sorgten gute Zahlen für eine weitere Stabilisierung der Kurse. Mit einem großen Kurssprung machte auch unser Musterdepotwert burgbad auf sich aufmerksam, näheres erfahren Sie hier in den Falkenbrief-News. In der kommenden Woche könnte der Markt weiter von guten Unternehmenszahlen profitieren, weshalb wir auch wieder einen neuen Wert in unser Musterdepot mit aufnehmen werden. Momentan scheint also der Frühling auch an den Börsen angekommen zu sein.

Nikodemus Repp
Falkenbrief
 
 

Warren Buffett trotzt Milliardenverlust

Von den zigtausend Aktionären auf der diesjährigen Hauptversammlung von Berkshire Hathaway am Samstag wurde Super-Investor Warren Buffett wie immer wie ein Rockstar gefeiert. Dabei passten die gleichzeitig veröffentlichten Quartalszahlen gar nicht ins Bild der erfolgsverwöhnten Investmentlegende.

Ein Verlust von 1,6 Mrd. Dollar aus Geschäften mit Derivaten verhagelte Buffets Beteiligungsgesellschaft die Quartalsbilanz. Zudem belasteten niedrigere Gewinnmargen das Versicherungsgeschäft. Folge: Berkshire Hathaway machte im ersten Quartal lediglich 940 Mio. Dollar Gewinn, nach 2,6 Mrd. Dollar im Vorjahreszeitraum.

Aber von kurzfristigen Rückschlägen lässt sich ein Warren Buffet nicht aus der Ruhe bringen. Wie üblich gab er sich äußerst auskunftsfreudig. Jeder Teilnehmer der Hauptversammlung durfte eine Frage stellen. Er beantwortete alle Fragen selber - insgesamt sechs Stunden lang. Neben den weiteren Geschäftsaussichten für Berkshire Hathaway ging es um den US-Präsidentschaftswahlkampf, die Olympischen Spiele, die Zukunft des Kohlebergbaus oder die Beinahe-Pleite der Investmentbank Bear Stearns. Welcher DAX-Vorstand würde so etwas schon machen?

Ähnlich gelassen wie Warren Buffett reagierten gestern auch die Aktionäre auf die schwachen Quartalszahlen. Ein kleiner Rücksetzer von 2% - mehr passierte nicht. Von dieser Gelassenheit können sich die zittrigen Anleger, die in jeder Korrektur alle Aktien aus ihrem Depot werfen und später zu höheren Kursen wieder zurück kaufen, eine Menge lernen.

Ich sehe das ähnlich, für eine Panik besteht trotz schwacher Zahlen kein Grund. Warren Buffet wird die Geschäfte seiner Beteiligungen mittel- bis langfristig wieder auf Kurs bringen. Für Langfristanleger bleibt die Berkshire Hathaway-Aktie ein aussichtsreiches Investment. Wer nicht 130.000 Dollar für eine A-Aktie auf den Tisch legen will, kann sich stattdessen mit der stimmrechtlosen B-Aktie für "nur" 4.333 Dollar begnügen.
 
Sascha Mohaupt
Geldanlage-Berater
 
 

Wenn Sie den heutigen Brief lesen, gibt es ein kleines Jubiläum zu feiern

Über den Monatswechsel ist Ihr Wirtschaftsbrief zwölf Jahre alt geworden. Ich habe mir deshalb die Anfangs-Ausgaben noch einmal genauer angeschaut. Die Furcht vor einer Euro-Schwäche war damals das zentrale Thema.
 
Viele Leser hatten sich 1996 vor dem Abenteuer Währungsunion gefürchtet. Namhafte Professoren warnten vor den Folgen des Vertrags von Maastricht. Die Vergemeinschaftung der Geldpolitik würde die Deutschen teuer treffen. Jede neue Währung müsse sich das Vertrauen der Anleger erst erarbeiten. Die Einführung des Euro könnte daher scheitern.
 
In den folgenden vier Jahren folgte eine Talfahrt. Das hat sich vor allem beim Dollar-Wechselkurs gezeigt. Das absolute Tief wurde im Oktober 2000 erreicht. Für 1 Euro gab es damals gerade mal 0,81 Dollar. Dann ging es aufwärts. Vorläufiger Höhepunkt war letzte Woche das Überspringen der 1,60-Dollar-Hürde.
 
Dass der Euro seine Bewährungsprobe bestanden hat, kann heute niemand mehr ernsthaft bestreiten. Er wird den US-Dollar aber nicht als Leitwährung ablösen. Aktuell ist der Euro viel zu hoch bewertet. Einen ersten Dämpfer hat es durch den unerwartet starken Rückgang des Ifo-Geschäftsklimaindex gegeben. Eine Trendwende ist das jedoch noch nicht. Sie kommt spätestens, wenn Europas Konjunktur sich abschwächt. Zeichnet sich ab, dass die USA die Rezession überwinden, wird der Dollar deutlich steigen.
 
Der teure Euro ist also kein Dauerzustand. Unsere Exporteure können demnächst wieder aufatmen. Ein Ziel haben die USA mit ihrer aggressiven Geld- und Zinspolitik gerade mit Blick auf Europa erreicht: Hiesige Unternehmen wurden unter Druck gesetzt, künftig wieder mehr in den USA zu produzieren.
 
Von Lesern wurde ich gefragt, wann es sich lohnen könnte, wieder stärker in den Dollar zu investieren. Jetzt scheint mir die Zeit dafür reif. Wie es aussieht, könnte der Höhenflug des Euro bald ein Ende finden. Es gibt Prognosen, die von nur noch 1,45 Euro am Jahresende ausgehen.

Dr. Erhard Liemen
Der Deutsche Wirtschaftsbrief
 
 

Maschinenhersteller Hermle überzeugt mit sehr gutem Geschäftsjahr 2007

Überraschend hohe Dividende von 6,95 Euro - Aktie halten

Die Geschäftszahlen 2007 für Hermle (WKN 605283 / ISIN DE0006052830) sind erneut erstklassig ausgefallen: 25% mehr Umsatz und eine Gewinnsteigerung von knapp 48% auf 55,7 Mio. Euro. Die liquiden Mittel haben sich in 2007 knapp verdoppelt von 39,8 Mio. auf 76,2 Mio. Euro. Auf neue Bankkredite konnte Hermle in 2007 komplett verzichten.

Dieses positive Ergebnis führt dazu, dass der Maschinenhersteller die Aktionäre großzügig daran teilhaben lässt. Neben einer Dividende von 0,85 Euro je Vorzugsaktie erhalten die Aktionäre einen Bonus in Höhe von 6,10 Euro!

Freuen Sie sich über die hohe Ausschüttung (Dividendenrendite von 35,6% seit Erstempfehlung in 2003) und halten Sie die Aktie.

Rolf Morrien
Depot-Optimierer
 
 

Ihre Mieter dürfen Grillen: Aber es gibt Grenzen und Ausnahmen

An den schönen und warmen Tagen des Jahres stellt so mancher Mieter einen Grill auf Terrasse oder Balkon. Duft von gegrilltem Fleisch ist des einen Freud, der Geruch von Grillkohle und die typische Rauchentwicklung des anderen Leid. Immer öfter kommt es zu Streit und Ärger zwischen Wohnungsnachbarn, Mietern und Vermietern. Was Ihre Mieter beim Grillen beachten müssen habe ich im Folgenden für Sie zusammengefasst:

Grillen ist in den Sommermonaten üblich und muss geduldet werden. Bei der Frage, wie oft im Jahr bzw. im Monat eigentlich gegrillt werden darf, sind sich die Gerichte uneinig. Grillen wurde von einem Gericht bis zu 2 Mal im Monat zwischen 17.00 und 22.00 Uhr im hinteren Teil des Gartens als zulässig erachtet. Ein anderes Gericht erachtete Grillen 4 Mal im Jahr, bis 24.00 Uhr als tolerierbar. Ein weiteres Gericht erlaubte es zwischen April und September höchstens 1 Mal im Monat zu grillen, wobei die Nachbarn vorher informiert werden müssen. Ein absolutes Verbot kommt nur in Betracht, wenn es zu wesentlichen Beeinträchtigungen durch Rauch oder Ruß kommt.

Von einem süddeutschen Gericht wurde empfohlen, statt einem Holzkohlegrill einen Elektrogrill und Aluschalen zu verwenden. Letztlich kommt es darauf an, ob beim Grillen entstehender Qualm die Nachbarn stört. Dringt Qualm in die Räume eines Wohnungsnachbarn, muss er dies nicht hinnehmen. Denn eine solche Belästigung stellt eine Ordnungswidrigkeit dar, für die eine Geldbuße auferlegt werden kann.

Mein Tipp: Sie können im Mietvertrag mit Ihren Mietern wirksam vereinbaren, dass auf den Balkonen nicht gegrillt werden darf. Ihre Mieter müssen sich dann daran halten.

RA Tobias Jan Mahlstedt
Redaktion "Immobilien-Berater"
 
 

Diese Aktie revolutioniert Chinas Agrarsektor - Gewinn: Mindestens 100% in...

Was glauben Sie passiert, wenn Sie sich einen noch unbekannten Düngemittelhersteller ins Depot holen, der kurz davor steht, Chinas gigantischen Agrarsektor zu revolutionieren?

Ganz einfach. Sie verdoppeln Ihr Geld. Mindestens! Und das in 8-12 Monaten.

Denn Chinas Superboom greift jetzt auch auf den Agrarsektor über. Der ehrgeizige Plan von Chinas Regierung muss mit allen Mitteln erreicht werden: Peking möchte die Selbstversorgung seiner Bevölkerung mit Getreide unbedingt sicherstellen! Der 11. Fünfjahresplan schreibt deshalb verbindlich vor, bis ins Jahr 2010 mindestens 500 Millionen Tonnen an Getreide zu produzieren.

Auf den ersten Blick sehr einfach…

…auf den zweiten praktisch unmöglich. Denn Chinas Anbauflächen sind knapp, sehr knapp. In China leben 20% der Weltbevölkerung, doch China verfügt nur über 7% der weltweiten Ackerflächen. Und genau diese Agrarflächen werden immer knapper.

Weil… Chinas Bauboom, extremer Wassermangel und die ausufernde Umweltverschmutzung jedes Jahr mehr als 1 Million (!) Hektar wertvolles Ackerland vernichten ….die rapide wachsende Mittelschicht immer mehr und hochwertigere Nahrungsmittel kauft…..auch in China immer mehr Agrarrohstoffe für die Gewinnung alternativer Treibstoffe, wie z.B. Ethanol eingesetzt werden.  

FAZIT: Aus immer kleineren Flächen müssen immer höhere Erträge rausgeholt werden.

Und hier kommt ein ganz besonderer Düngemittelhersteller ins Spiel: Das Unternehmen ist (1) führend in Sachen Kosten in Henan, dem Epizentrum von Chinas Landwirtschaft (2) größter Hersteller von kohlebasierten Düngemitteln im Land.  (3) Und da China mehr Kohle- als Gasreserven hat, will die chinesische Regierung mit aller Macht Anbieter, die ihren Dünger gasbasiert herstellen, durch kohlebasierte Anbieter ersetzen, profitiert das Unternehmen aus diesem Grund bereits von zahlreichen staatlichen Aufträgen.

Erste Ergebnisse lassen tief blicken 

Im ersten Halbjahr 2007 stieg der Nettogewinn unseres Unternehmens um 206% und die Umsätze stiegen um 177%. Mit einem KGV von 15 ist die Aktie im Vergleich zur Konkurrenz wie den chinesischen Titeln Sinofert (KGV: 23) oder  Shanxi (KGV: 20) sehr günstig bewertet. Darum…

Verlieren Sie keine Zeit!

Entdecken Sie jetzt unsere Top-Empfehlung, die Ihren Einsatz innerhalb der nächsten 8-12 Monate mindestens verdoppeln wird.

Am besten, Sie holen sich diese Aktie noch heute ins Depot. Name, WKN sowie weitere wichtige Details zu dem Unternehmen und der Branche erhalten Sie k-o-s-t-e-n-l-o-s in unserem Geheimreport "Der Agro-Boom in China"

Klicken Sie hier und Sie sind von der ersten Minute an dabei, wenn diese Aktie durch die Decke geht.
 
 


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